Aufenthaltserlaubnis und Duldung - Die Vorschriften §§ 18a, 25 V, 25a, 25b, 104a, 104b Aufenthaltsgesetz und die Problematik der Kettenduldung

  • Das Phänomen der „Kettenduldung“ bleibt eine brandaktuelle ausländerrechtliche sowie politische Streitfrage und strapaziert Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung. Es bezeichnet das Dilemma, in dem sich ein ausreisepflichtiger Ausländer befindet, dessen Aufenthalt im Bundesgebiet nicht beendet werden kann, der jedoch ebenso kein Bleiberecht besitzt. Mit der Einführung der gesetzlichen Bleiberechtsregelung § 25b AufenthG am 01.08.2015 nimmt der Gesetzgeber erstmalig eine stichtags- und wesensunabhängige Lösung für nachhaltig integrierte Geduldete auf. Diese Arbeit behandelt, inwieweit § 25b in seiner rechtlichen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung zu einer Abschaffung der Kettenduldungen beiträgt und die Koffermentalität beendet.

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Metadaten
Author:Susanne Bertow
URN:urn:nbn:de:bsz:1147-opus4-4851
Referee:Christian Majer, Peter Schweißer
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2017/03/22
Date of first Publication:2017/03/23
Publishing Institution:Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen
Granting Institution:Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Fakultät 1: Management und Recht
Release Date:2017/03/23
Institutes:Fakultät 1: Management und Recht
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung